Auf ruhigen Wegen von Lünen nach Mengede

Leserwanderung der Ruhr-Nachrichten fand gemütlichen Ausklang im Heimathaus

Sylvia vom Hofe, Leiterin der Lokalredaktion Lünen, bedankt sich für die Gastfreundschaft.

Die Redaktion Lünen der Ruhr-Nachrichten hatte am Samstag (6.8.) zu einer Leserwanderung eingeladen. „Unser“ Wanderführer Diethelm Textoris führte 25 Wanderinnen und Wanderer auf ruhigen Wegen von Lünen nach Mengede. Der Weg führte die Gruppe durch das Naturschutzgebiet Welschenkamp, dann am Datteln-Hamm-Kanal entlang, nach Überquerung des Kanals zum Café Lüntec Brambauer und über die Groppenbrucher Halde schließlich zum Heimathaus am Widum. Dort wurde sie von Hans-Ulrich Peuser begrüßt und mit Hilfe von Heinrich Westermann, der auch die gesamte Strecke mitgewandert war und noch keine Müdigkeitserscheinungen zeigte, mit kühlen Getränken versorgt.

Hans-Ulrich betonte, dass er sich sehr über den Besuch aus Lünen freue. Bei einer spontanen Erhebung stellte er fest, dass fünf der Wanderinnen und Wanderer aus der Nachbarschaft bereits Mitglied bei uns sind. „Neue Mitglieder sind stets willkommen“, betonte er und verwies dabei nicht ohne Stolz auf die vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Er erwähnte auch die Errungenschaften des Vereins und lud Interessierte zur Besichtigung des renovierten Bierkellers, des Treppenhauses und des ehemaligen Gesindezimmers ein. Danach präsentierte sich das Heimathaus wieder einmal mehr als gemütliches Kommunikationszentrum und Kulturtempel. Musikalisch einfühlsam begleitete Hans-Ulrich Diethelm bei seinen Soli mit „La Paloma“ und dem im Zeichen einer Energiekrise wieder aktuell geworden Lied vom „Kohlenklau“. Aus voller Kehle schmetterten die Besucher das Steigerlied mit, sicherlich inspiriert durch den Vortrag des IBCE Vorsitzenden und ehemaligen Mengeders Manfred Pöhland am Nachmittag, der von den alten Zeiten der Zeche Achenbach berichtet hatte.

Zum Schluss bedankte sich die Leiterin der Lokalredaktion Lünen und Selm der Ruhr-Nachrichten, Sylvia vom Hofe, für die erwiesene Gastfreundschaft und den passenden Ausklang der Veranstaltung. Und für die meisten unbemerkt platzierte sie auch noch eine Spende auf dem Teller, die beim Fallen keine Fall-Geräusche verursachte.

Diethelm Textoris