Pressesprecher Martin Hackbart von der JVA „Meisenhof“ in Castrop-Rauxel referierte beim Mai-Stammtisch des Heimatvereins
Zum Stammtisch im Monat Mai konnte der Heimatverein Mengede den Pressesprecher der Justizvollzugsanstalt Castrop-Rauxel (Meisenhof), Martin Hackbarth, als Referenten begrüßen.
Zunächst gab er eine Übersicht über die Einrichtung. Die ersten Gebäude der Anstalt stammen von einem 1952 errichteten Bergbau-Lehrlingsheim. Nach dem Umbau wurde sie dann 1968 als Justizvollzugsanstalt des offenen Vollzuges für Männer eröffnet. Heute besteht die Anlage aus 12 Hafthäusern, 1 geschlossenen Bereich, 4 Verwaltungsgebäude und bietet Platz für 567 Gefangene.
Die JVA Castrop-Rauxel ist eine Justizvollzugsanstalt in der Berufsausbildung für Gefangene angeboten wird. Im Rahmen des Freiganges werden weitere Ausbildungsangebote bei freien Trägern und Ausbildungsbetrieben außerhalb der Justizvollzugseinrichtung ermöglicht.
„Wir setzen alles daran, Gefangene fit zu machen für ein straffreies Leben“, so Martin Hackbarth.
Im weiteren Verlauf seines Vortrages berichtete der JVA-Pressesprecher von Gründen die in die Kriminalität führen und von den Aufgaben des Strafvollzuges. Außerdem gab er anhand einer Fotogalerie einen Einblick in das Innenleben der Strafanstalt. Abschließend beantwortete er noch die zahlreichen Fragen der Besucher.


Als kleines Dankeschön für den interessanten Vortrag überreichte der Vorsitzende des Heimatvereins Mengede, Hans-Ulrich Peuser, dem Referenten die obligatorische Flasche „Emscherperle“.
Text und Fotos: Ralf Obernier, Präsentation: Justiz


