Zum Abschluss brachten Höhenkletterer Taubenpikes an.
Das ist eine erfreuliche Entwicklung im langen Ringen um eine saubere und tierfreundliche Lösung am Saalbau-Mengede!
Die Situation rund um den Saalbau und den Mengeder Markt sorgte wegen Verschmutzungen durch Taubenkot über Monate hinweg für Frust bei Anwohnern, der Politik und dem Kulturzentrum Mengede e.V. der den Saalbau verwaltet.
Die Bezirksvertretung Mengede musste hier – im engen Austausch mit städtischen Stellen und der Stadttaubenhilfe Dortmund/Lünen e.V. – einen Spagat zwischen baulichem Schutz des Gebäudes und dem tierschutzgerechten Umgang mit den Tieren finden. Im ersten Schritt wurden nach langen Diskussionen sehr arbeits- und kostenintensive Abwehrnetze angebracht.



Viele Debatten und eine rund 18-monatigen Odyssee, in der das Thema die lokalen Gremien und die Stadttaubenhilfe Dortmund/Lünen e.V., vertreten durch die sehr engagierte Mengederin Yvonne Mucha, intensiv beschäftigt haben, scheint das Problem der Taubenplage an dem historischen Gebäude nun endlich handwerkliche und nachhaltige Abhilfe zu finden.
Werner Locker und seine Mitstreiter vom Kulturzentrum Mengede e.V. sind erleichtert. „Von Beginn an habe ich mich mit Politik und Verwaltung herumgeplagt. Manchmal wie Don Quichote gegen die Windmühlen. Aber die Hartnäckigkeit hat sich gelohnt, wie das Ergebnis nun beweist“.
Das ist der aktuelle Stand:
Neben den bereits installierten Abwehrnetzen wurden heute (am 26. August 2026) von Höhenkletterern die letzten Vergrämungsspieße (Taubenpikes) an den verbliebenen exponierten Stellen und Vorsprüngen des Saalbaus angebracht.
Mit dem Abschluss der Montagearbeiten durch die Höhenkletterer sollte das Gebäude nun weitgehend taubenabweisend geschützt sein.
Text und Fotos: Peter Kaufhold
