Mengeder Heimatverein eröffnet "Heimatstube"
Geschrieben von: örtl. Presse   
Samstag, den 20. Februar 2010 um 11:26 Uhr

"Ein wenig Stolz sind wir schon" sagte Wilfried Jürgens, Geschäftsführer des Heimatvereins, im Gespräch mit einigen Gästen die voll des Lobes das "Geschaffene" bestaunten, nachdem Vorsitzender Paul Gausepohl alle Gäste willkommen geheißen hatte. "Wer seine Vergangenheit kennt, ist auch in der Lage, die Gegenwart zu bewältigen und die Zukunft zu gestalten". Mit diesen Worten lobte Bürgermeister Adolf Miksch den Heimatverein, der die 100 Jahr- Feier des Mengeder Amtshauses zum Anlass nahm seine neu geschaffene "Heimatstube" im Erdgeschoss der früheren Gaststätte "Deutsches Haus" vorzustellen. Anschließend fand Paul Gausepohl herzliche Worte des Dankes an die vielen Helfer und Freunde bis hin zur" Mengeder Maler- Innung" die durch ihre farbliche Gestaltung die Unterstützung dieses Werkes vollendeten. Das große Fest des Amtshaus Jubiläums bot dem Heimatverein die Gelegenheit mit einer großartigen Ausstellung "100 Jahre Amtshaus Mengede" aufzuwarten. Der Mengeder Hei-matforscher Friedhelm Treckmann ließ auf ca. 100 Bild- und Texttafeln aus seinem Archiv die Vergangenheit lebendig werden.
Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeier mit seiner Gattin, sowie unser Ratsmitglied Helmut Harnisch zeigten sich begeistert, dass es dem Mengeder Heimatverein gelungen sei schon im dritten Jahr nach seiner Gründung ein solches "Heimatzentrum" geschaffen zu haben. . .
 
Auf dem Mengeder Markt war der Nikolaus los!
Geschrieben von: Wilfried Jürgens   
Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 19:18 Uhr

Erstmals nach der Neugründung des Heimatvereins war es Aufgabe, die Veranstaltung "Mengeder Nikolausmarkt" auf dem Marktplatz zu organisieren. Der Arbeitskreis "Brauchtumspflege" hat dazu ganze Arbeit geleistet und gleich eine gewisse Richtung für die Folgejahre entwickelt. Nicht unerwähnt bleiben sollte, die von Anfang an gute Zusammen- arbeit mit der Bezirksvertretung bzw. der Marketinggruppe des Stadtbezirkes, die noch heute mit im Boot der Veranstalter sitzt. Übergroße Nikolausplakate weisen an allen Einfallstraßen des Ortes auf dieses große Ereignis hin sowie Programmhefte zum Mitnehmen beim täglichen Einkauf, wie auch das Mitwirken der örtlichen und überörtlichen Presse, sorgen für den letzten Hinweis. Die Bezirksbürgermeister, begonnen mit Heinrich Mause und augenblicklich Bruno Wisbar, in Verbindung mit dem Vorstand des Heimatvereins Paul Gausepohl, eröffnen jeweils das bunte vorweihnachtliche Treiben an diesen drei Tagen, wo Gäste aus dem Stadtbezirk und darüber hinaus, angezogen von dem Duft von Glühwein, Mandeln und Gebackenem durch die Reihen von durchschnittlich 35 bunten Ständen sich bewegen. Es gibt viel zu bewundern und auch käuflich zu erwerben. Die Auswahl an Geschenkartikeln, Handarbeiten, Blumengestecken, Textilien und Schmuck ist groß. Für die Kinder fährt das Kinder - Karussell oder sie lauschen im Kinderzelt dem Geschichten-Erzähler. Auf einer großen Bühne wird an allen drei Tagen ein musikalisches und unterhaltsames Programm geboten. Hierzu können immer wieder örtliche Gruppen und "Einzelkönner" sowie Gäste aus Nachbarstädten gewonnen werden. Die meiste Arbeit verbleibt allerdings dem Nikolaus, der an allen drei Tagen täglich mehrere Körbe Stutenkerle an die Kinder verteilen muss. So sorgt der "Mengeder Nikolausmarkt" in jedem Jahr für eine gelungene Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest.

 
Verbindung mit Österreich durch Mengeder Heimatverein
Geschrieben von: Wilfried Jürgens   
Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 19:04 Uhr

Christel Goltz - "Agathe"
ihre erste große Rolle im Theater Fürth
Über die Ortsgrenzen hinweg, von Solingen über Krefeld bis Hannover, erfreuen sich "Alte Mengeder" über einen Kontakt zur Heimat durch den Heimatverein. Große Freude bereitete allerdings die Aufnahme des Mitgliedes "Nummer 50" aus dem benachbarten Österreich. Kammersängerin Christel Goltz, Ehrenmitglied der Staatsopern Dresden und Wien, mit dem Goldenen Kreuz für Wissenschaft und Kunst sowie dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet, die Zeit ihres Lebens auf allen Operbühnen der Welt zu Hause war.

Christel Goltz letzter Auftritt in Wien
" S` Mutterl in Arabella"
Sie begrüßte dankbar die Gründung des Heimatvereins durch den sich eine stete Verbindung zu ihrer alten Heimat entwickelte. Hier in Mengede, im Schatten der beiden Remigiuskirchen verlebte Christel Goltz ihre Jugendzeit und somit war die Liebe zur Heimat mehr als verständlich. Davon zeugten wiederum die vielen Besuche bei denen sie regen Anteil an der Entwicklung ihres Heimatdorfes und an den Aktivitäten des Heimatvereins nahm. Fast auf den Tag genau, ein Jahr nach ihrem 90. Geburtstag, weilte sie im September 2003 wieder zu einem Besuch in Mengede. Und diese Gelegenheit nutzte der Heimatverein, durch seinen Vorstand bei einer Abendgesellschaft im "Handelshof", Christel Goltz die "Ehrenmitgliedschaft" im Mengeder Heimatverein anzutragen. Anlässlich eines weiteren Besuches in Mengede im Jahr 2005 eröffnete sie persönlich, eine vom Heimatverein ihr gewidmete Ausstellung in der Heimatstube, mit dem Titel: "Ein Leben für die Kunst". Hierzu konnten Exponate, Bilder und Schriften, die uns die Staatopern von Dresden und Wien zur Verfügung stellten, aus dem Leben der Kammersängerin Christel Goltz gezeigt werden. Ihre immer wiederkehrende Worte waren: "Ich bin ja so dankbar dass ich das noch erleben durfte".

In der Heimatstube erinnert seitdem eine große Erinnerungstafel in Bild und Schrift an Leben und Wirken der Künstlerin Christel Goltz die, auf Grund ihres hohen Alters, nun leider nicht mehr ihrer alten Heimat einen Besuch abstatten konnte. Baden bei Wien hatte sie sich zu ihrem "Ruhesitz" erkoren. Hier erhoffte sie noch Jahre der Ruhe und Beschaulichkeit, doch am 14.November 2008 ereilte uns die traurige Nachricht vom Tod unserer hochgeschätzten und stets bewundernswerten "Alten Dame". Nun erinnert uns die Informationstafel in unserer Heimatstube an "Ein Leben für die Kunst", an Christel Goltz, die wir nicht vergessen werden.

 
Heimatverein legt Bildband mit 175 historischen Fotos auf
Geschrieben von: Wilfried Jürgens   
Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 12:03 Uhr
Bilder erzählen Mengeder Geschichte

Die vier Heimatforscher, Heinz-Otto Buschmann, Paul Gausepohl, Wilfried Jürgens und Franz- Heinrich Veuhoff - fast ausschließlich "Mengeder" seit ihrer Kindheit - haben einen Bildband zusammengestellt, der die Geschichte des Ortes in Form einer Zeitreise wiederspiegelt. Aus der Zeit von 1880 bis 1960 erscheint hier der Ort in einer geschichtlichen Darstellung, als die Kohlen der Zeche von Hansemann mit dem Pferdewagen noch ausgeliefert wurden, die Feuerwehr ihr neues Spritzenauto bekam. Von der Kaninchenausstellung oder der Kinderlandverschickung, dem Kirchenchor oder dem Kolonialwarenladen. Hier stehen die Menschen und nicht - wie sonst üblich - nur Häuser im Vordergrund. Alles ausführlich betextet, so dass sich auch für Neu- Mengeder ein informativ geschichtlicher Überblick bietet.
Erschienen ist dieses Buch "Mengede - Historisches aus dem Stadtbezirk" im Erfurter Sutton Verlag ( ISBN 3-89702-921-9 ) und ist im Buchhandel für 17,90 Euro erhältlich. 

Auf dem Einband des Buches präsentiert sich die Throngesellschaft des Schützenfestes aus dem Jahre 1908 der Mengeder Schützen von 1546 .
 
Hat sich der Bundespräsident mit Mengede angefreundet ?
Geschrieben von: Wilfried Jürgens   
Dienstag, den 16. Februar 2010 um 16:42 Uhr
Inzwischen liegt die Großveranstaltung 1. Musikfestival hinter uns.

Mengede war in aller Munde. Nicht zuletzt durch den unvorhergesehenen Besuch des Bundespräsidenten. Der sich in einem Dankesbrief mit diesen Worten noch einmal an den Heimatverein wendet:


"Meine Frau und ich haben den Besuch Ihres Musikfestivals am 29. Mai 2005 sehr genossen. Dazu haben Ihr Verein mit der sehr professionellen Vorbereitung und Durchführung des Festivals und insbesondere der beteiligten Chöre und Instrumentalgruppen mit ihren wunderbaren Lied- und Musikvorträgen ganz wesentlich bei-getragen. Gut getan hat mir auch die wirklich freundliche Aufnahme durch das Publikum. Es ist immer wieder schön, bei solchen Gelegenheiten mit dem Einen oder Anderen ins Gespräch zu kommen. Meine Frau und ich haben uns bei Ihnen in Mengede sehr wohl gefühlt. Wir denken gerne an diesen schönen Sonntagnachmittag zurück."

Mit freundlichen Grüßen Ihr Horst Köhler

 
Mengeder Michaelisfest
Geschrieben von: Paul Gausepohl   
Dienstag, den 16. Februar 2010 um 15:34 Uhr


Zu einem großen festlichen "Miteinander" hatte sich der Mengeder Stadtbezirk vom 31.08 - 02.09.2007 gerüstet. Galt es doch dem ehemaligen Stadtteilfest einen neuen Namen zu geben. Nach einer Ausschreibung hatte sich die Jury für den von Franz Heinrich Veuhoff - Mitglied des Heimatvereins Mengede - eingebrachten Vorschlag "Michaelisfest" entschieden. 
Den geschichtlichen Hintergrund dieses Namens den vielen Festteilnehmern in spielerischer Darstellung zu erläutern, hatte natürlich eine Gruppe des Heimatverein übernommen. Unter Leitung von Wilfried Jürgens probten sie einige Male um seine Idee der Darstellung in die Tat umzusetzen. Von den Städt. Bühnen Dortmund eingekleidet mit Kostümen aus der Zeit um 1680, hatten sich Knechte und Mägde, Bauern und Bäuerinnen, Adelsherren - und Damen sowie die Obrigkeit des "Flecken Mengede" auf der Festbühne die den Ortsmittelpunkt darstellte, versammelt, um den Boten seiner Kurfürstlichen Hoheit unter Fanfarenklängen zu begrüßen. Dieser verlas sodann folgendes Dekret :

Geehrte Edle und Eingesessene des Gerichtes zu Mengede

Als Abgesandter und Bote seiner Kurfürstlichen Hoheit,
des Kurfürsten Friedrich III zu Brandenburg überbringe ich folgende Kunde

Dekret seiner Kurfürstlichen Durchlaucht Friedrich III von Brandenburg
an die eingesessenen des Gerichtes zu Mengede

Ich, Friedrich III von Gottes Gnaden Markgraf zu Brandenburg tue kund und bekenne hiermit
als Kurfürst zu Brandenburg, Herzog zu Kleve und Graf von der Mark, dass uns die Eingesessenen des Gerichtes zu Mengede Untertänigst gebeten haben, dass ihnen alle ihre Privilegia, Freiheiten, Rechte und Gerechtigkeiten, wozu auch die Marktrechte im Jänner und September zu Michaelis eines jeden Jahres zählen, weiche ihnen wohlhergebracht verliehen sind, auch welche sie von unserem in Gott ruhenden Herrn Vater gnädigste Konfirmation unter dem 25. Oktober 1666 erhalten haben, jetzt von Neuem gnädigst bestätigt werden

Ich tue Kund und setze dieses in Kraft für unsere Regierung, Hofgericht, Räte, Beamte und Bedienstete jetzt und in künftigen Zeiten, dass die Eingesessenen zu Mengede nicht im Geringsten an der Ausübung Ihrer Rechte behindert werden. Urkundlich habe ich dies eigenhändig unterzeichnet und mit meinem kurfürstlichen Siegel bekräftigen lassen.

So geschehen und gegeben in der Kurfürstlichen Residenz zu Kleve am 20./30. Oktober 1689


Mit Tänzen der Knechte und Mägde und großem Beifall über diese Kunde brachten die Eingesessenen zu Mengede ihre Freude zum Ausdruck. Diese Aufführung wurde für Akteure und Zuschauer zu einem großen Erlebnis. Und so hat sich der Heimatverein bis zum heutigen Tage in jedem Jahr erneut in das Programm eingebracht und den vielen Besuchern des Festes mit dieser Aufführung große Freude bereitet.




 
Herbst - Radtour durch den Stadtbezirk Mengede
Geschrieben von: Paul Gausepohl   

Am Samstag, den 3.11.2007 hatte Werner Grassmann und Otto - Hans Schmidt von der Arbeitsgemeinschaft Bodelschwingh / Westerfilde im Heimatverein Mengede, zu einer Radtour durch den Stadtbezirk eingeladen. Bei nasskaltem Wetter hatten sich dennoch 14 Heimatfreunde am Treffpunkt "Alte Schmiede" in Bodelschwingh eingefunden um an einer interessanten Rundfahrt teilzunehmen.
Zunächst ging die Fahrt durch das Gewerbegebiet Bodelschwingh und weiter über die alte Trasse der Zechenbahn nach Niedernette, wo am alten Luftschacht der Zeche Hansa Otto Schmidt zahlreiche Dönekes aus der Zeit des Betriebes und der Stilllegung berichten konnte. Weiter über Gut Königsmühle (alte Befestigung aus der Frankenzeit) vorbei am Güterverkehrszentrum Ellinghausen der Firma IKEA erreichte die Gruppe das Naturschutzgebiet "Siesack", wo allerdings die Heckrinderherde nicht gesichtet werden konnte. Entlang des renaturierten Herrentheyer Baches wurde der Volksgarten Mengede angesteuert nachdem man die Reste der alten Landwehr, den "Eckeyschen Kotten", jetziges Clubhaus des Tennisclubs, sowie das alte Kriegerdenkmal des ehemaligen "Stahlhelm" gesichtet hatte. Hier im Restaurant "Volksgarten" wurde nach 2 stündiger Fahrt eine verdiente Kaffeepause mit angeregtem Gedankenaustausch eingelegt. Die Rückfahrt verlief entlang dem Emscherradweg, durch den neu gestalteten Hansemannpark und durch den "Schwarzen Weg" zurück zum Ausgangspunkt. Die Teilnehmer danken den Initiatoren für die Umsetzung einer guten Idee mit der Anregung, solche Touren durch den Stadtbezirk und in benachbarte Regionen in das Jahresprogramm des Heimatvereins Mengede aufzunehmen.

 
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