Heimatblätter
Beiträge und Geschichten aus dem Stadtbezirk Mengede
Herausgegeben vom Heimatverein Mengede e. V.

Nr. 46 Advent 2015 14. Jahrgang
EP 0,50 Euro

 
 
 image002
 
 

Wir wünschen allen Mitgliedern und Gönnern des Vereins sowie allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Stadtbezirk Mengede eine besinnliche und ruhige restliche Adventszeit, ein friedliches und frohes Weihnachtsfest und ein frohes und glückliches Neues Jahr

Mengede im Dezember 2015

Der Vorstand

H.-U. Peuser – J. Karlshaus – G. Obermeit

P. Jürgens

 

 

 

Gut besuchter Adventsmarkt 2015


Nur der Frost blieb zu Hause

Winterlich sah es auf dem Adventsmarkt des Heimatvereins um die und in der historischen Remigius-Kirche am Wochenende nicht aus, und es roch auch nicht nach Mandel, Nuss und Apfelkern. Trotzdem lockte er die Besucher in Scharen an.

Gesang, Jazz und Kasperle bestimmten das Unterhaltungsprogramm und natürlich kam auch der Nikolaus, der Stutenkerle, eine Spende des Bürger-Schützen-Vereins Mengede, an die Kinder verteilte. Viel Andrang herrschte auch an den 15 Ständen, deren Angebote oft auf die Vorweihnachtzeit abgestimmt waren.

image004

Ein Drittel der Verkäufer war erstmals auf dem Adventsmarkt. Viele der Angebote waren übrigens „Marke Eigenbau“. So bot die Bastelgruppe der evangelischen Gemeinde Nette unter anderem aus den Seiten ausrangierteer Gesangbücher in Falttechnik gefertigte Engel an. Der Erlös geht an die Kinder-Palliativstation in Datteln.

image006

Die Pilspicker in Aktion

Selbstgemacht waren auch die auf Weihnachten abgestimmten Angebote der netter „Blumenhexe“ und die Holzfiguren und Perlenarmbänder von Monika Vahrenkamp. Gewinnen konnte man beim Netter Carnevals-Club. Während der zwölfjährige Julian gleich drei Preise (zwei Stofftiere und einen Knabbereimer) in Empfang nehmen konnte, blickte der achtjährige Dennis ganz traurig. Er hatte nur Nieten gezogen. Das rührte Katharina Toth so sehr, dass sie ihm das Spielzeug schenkte, das sie gerade gewonnen hatte.

Ursprünglich sollte es ihre Enkelin bekommen. Den Hauptpreis, ein Fahrrad im Wert von rund 200 Euro gewann die siebenjährige Vicky Groß aus Oestrich.

Das Unterhaltungsprogramm, das in der Kirche ablief, hatten die Emscherwichtel des evangelischen Kindergartens und der Chor der Regenbogen-Grundschule eröffnet. Weiteren Gesang steuerten der evangelische Kirchenchor Bodelschwingh / Westerfilde / Deininghausen, der ökumenische Chor Take Two, der Gemischte Chor Westerfilde und katholische Kirchenchor Cäcilia bei. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Pilspicker, Dortmunds legendäre Jazzband.

 

Karlheinz Bohnmann

 

 

 

 


Per Bus zum Schnadegang


Diesmal in Dingen gestartet

Mit einem listigen Einfall desGemeindevorstehers von Dingen, das im 18. Jahrhundert noch zu Mengede gehört hatte, wurde ein Grenzstreit zwischen Landwirten aus Bodelschwingh und Dingen entschieden. Dabei ging es um das Besitzrecht an einer bisher von beiden Gemeinden genutzten Weide. (Mehr unter „Dichtung und Wahrheit“ im nachfolgenden Text).

Ob sich die Geschichte wirklich so zugetragen hat, weiß man nicht. Tatsache aber ist, dass der damals vom Amtsrichter Galen festgelegte Grenzverlauf zwischen Dingen und Bodelschwingh noch immer unverändert ist und dieser nicht nur die Grenze zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel, sondern auch zwischen den Regierungsbezirken Arnsberg und Münster bildet. Franz-Heinrich Veuhoff schilderte die Geschichte aus dem 18. Jahrhundert auf unserem diesjährigen Schnadegang, bei dem man übrigens wie im Vorjahr wieder auf das „Streitgespräch“ verzichtet hatte.

Vorausgegangen war erstmals auch eine Busfahrt, denn der Startort des „Grenzkontrollgangs“ war diesmal die Gaststätte Rüther in Dingen (Castrop-Rauxel). Von dort aus zogen die über 90 Teilnehmer, nachdem sie – ebenfalls erstmals - auf dem Hof Menken in Deininghausen eine Rast eingelegt hatten, wie einst ihre Vorfahren, über Brüninghausen und durch den Beerenbruch nach Mengede, wo man am Spätnachmittag im Heimathaus die Eindrücke eines schönen Tages Revue passieren ließ.

image008

Rund 90 Wanderer machten sich ab Dingen auf den Weg

 

Einen besonderen Eindruck auf die modernen Schnadegänger machte der erst nach dem 2. Weltkrieg durch Bodensenkungen entstandene „Ententeich“, der Brunosee hinter der Ortsgrenze von Ickern. Die frühere Viehweide ist inzwischen ein Paradies für eine rar gewordene Flora und Fauna.

 

Während das Gros der Teilnehmer weiter vorbei am neuen Emscher-Rückhaltebecken und durch die Mengeder Heide wanderte, hatten einige „Fußkranke“ die Gelegenheit genutzt, einen Teil des Rückwegs per Linienbus abzukürzen.

 

So gut hatten es die mittelalterlichen Schnadegänger nicht. Sie legten manchmal am Tag bis zu 50 km zurück. Diesmal waren es elf.

Schnadegänge (Schnade: „Grenze einer Flur“) hatten seit dem 14. Jahrhundert eine wichtige Kontrollfunktion. Erst durch die Einführung der Grundbücher verloren sie ihre Bedeutung und waren schließlich nur noch ein Anlass für grobe Exzesse, bei denen der Alkohol eine große Rolle spielte. Deshalb wurden sie 1841 verboten.

Karlheinz Bohnmann

 

 

 

 


Dichtung oder Wahrheit


 Rechtstreit wegen der Nutzung der Grundspecht

image010

Wie einst der Gemeindevorsteher von Dingen:

Mit Zylinder und Schöpflöffel schilderte

Fr.-Heinrich Veuhoff das historisch

nicht belegbare Ereignis.

in alter Zeit gehörte das Land dem König, über die Güter wachte jeweils ein Verwalter und mit dessen Zustimmung nutzten alle Bürger gemeinschaftlich die zur Gemeinde gehörigen Wiesen, Wälder und Weiden. Das Vieh wurde in die Gemeinheitsflächen zur Mast getrieben und das Hüten war Sache der Kinder, die dadurch keinen normalen Schulunterricht hatten, wie die Chroniken unserer Gemeinden berichten.

Es gab wie immer gutes und schlechtes Land und hin und wieder auch Streit zwischen den Gemeinden, wer letztlich Nutzen aus den jeweiligen Flächen ziehen durfte. Kein Wunder, dass es auch im Grenzbereich der Gemeinden Streit über die jeweiligen Nutzungsrechte gab.

Zwischen der Mengeder Straße, der Richterstraße und dem Autobahnkreuz lag ein Grundstück mit der früheren Bezeichnung „Grundspecht“. Ein ertragreiches Grundstück, das seit alters her als Gemeindeland von den Bodelschwingher und Dinger Landwirten zum Weidebetrieb genutzt wurde.

Anfang des 18. Jahrhunderts entstand unter den weidetreibenden Landwirten Streit darüber, zu welcher Gemeinde diese Weide gehört.

Die betroffenen Landwirte trugen ihren Gemeindevertretungen ihr Anliegen vor mit der Bitte, um klare Feststellung der Grundstücksgrenzen, damit künftig nur noch den Landwirten einer Gemeinde das alleinige Nutzungsrecht des allgemeinen Weidebetriebes eingeräumt werde.

Die Verhandlungen zwischen den Gemeindevorstehern und Gemeindevertretungen kamen zu keinem Ergebnis und um größeren Streitigkeiten aus dem Wege zu gehen, beschlossen beide Gemeinden, das Freigericht in Mengede anzurufen, um durch einen Schiedsspruch den Vorgang zu klären.

Amtsrichter Johan Henrich Galen bestellte die Vertreter beider Gemeinden zu einem Lokaltermin und beide Parteien waren weiter uneinsichtig, Richter Galen aber nicht gewillt, die Entscheidung zu vertagen. Schließlich forderte er beide Gemeindevorsteher auf zu schwören, dass das bestrittene Grundstück der jeweiligen Gemeinde gehöre und machte deutlich, dass er der Gemeinde das Grundstück zusprechen werde, die den geforderten Eid leistet.

Der Bodelschwingher Gemeindevorsteher erklärte, dass die Grundstücke seit Jahrhunderten von Bodelschwingher Landwirten genutzt würden und die Altvorderen stets auf die Eigentumsrechte der Bodelschwingher hingewiesen hätten. Daher könne er nach bestem Wissen und Gewissen bezeugen, dass die Grundspecht Bodelschwingher Eigentum sei.

Darauf erwiderte der Dinger Gemeindevorsteher, dass ihm gleiches von seinen Vorfahren aufgegeben sei.

Mit einer List erschlich sich der Dinger Vertreter den Urteilsspruch. Am Tag der Entscheidung streute er sich Dinger Erde in die Schuhe und steckte einen Schöpflöffel unter seinen Hut. Als er vor Vertretern beider Gemeinden die Grenze abschritt, sprach er: „So wahr der Schöpfer über mir, stehe ich auf hier auf eigenem Land!“

Damit hatte der Dinger Gemeindevertreter seinen Schwur geschickt mit dem Mantel der Wahrheit umhüllt und Amtsrichter Galen sprach die strittige Weide der Gemeinde Dingen zu.

Noch heute ist der damals festgelegte Grenzverlauf Grenze zwischen der Ortsteilen Bodelschwingh und Dingen, zwischen den Städten Dortmund und Castrop-Rauxel und zwischen den Regierungsbezirken Arnsberg und Münster.

Ob die Geschichte wahr ist? Wir wissen es nicht! Sie wird auch in anderen Gegenden ähnlich erzählt, aber sie doch zu schön, um sie nicht zumindest als Sage weiter zugeben - oder?

Dr. Heinrich Drees hat uns diese Geschichte überlassen, die wir gerne in das Heimatblatt übernommen haben.

 

Fr.- Heinrich Veuhoff

 

 

 

 


Oh alte Gasthaus-Herrlichkeit …


Gaststätte Alt-Bodelschwingh

Am 19. Oktober 1965, vor 50 Jahren, starb der Wirt Gustav Bergmann im Alter von 76 Jahren in Bodelschwingh.
Bürger aus unserem Stadtbezirk Mengede, der Heimatverein Mengede e. V., alle, die ihn kannten und schätzen, erinnern sich gern an Gustav Bergmann.

image012

Bei alten Bodelschwinghern und früheren Gästen werden
beim Anblick dieser Bilder Erinnerungen wach

image014

Hier zapft Onkel Gustav ein Bergmann – Pils.
An diesem Pils schieden sich die Geister.
Es war von edler Herbheit. Das erste Glas wurde zur
Einstimmung der Geschmacks-Nerven getrunken.
Die weiteren Gläser waren dann purer Genuss.
Wem das Pils nicht schmeckte, der behauptete, es sei
„bitter“. Die Bergmann-Brauerei in Dortmund -Rahm
war die kleinste Brauerei in Dortmund und
Gustav Bergmann und seineSchwester Grete
Verwandte der Gründerfamilie
der Bergmann-Brauerei.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit dem Tod des Großvaters Diedrich Bergmann und dessen unglücklich verlaufenen Unternehmungen gehörte die Wirtschaft der Brauereifamilie Wilhelm Bergmann in Dortmund-Rahm. Die Großmutter, Witwe Gerhardine, Josephine, Friederica, geb. Thiel adoptierte Narath, führte die Wirtschaft weiter als Pächterin. Nach ihrem Tode übernahm ihr ältester Sohn Albert Wirtschaft und Pacht. Auch diese Zeit stand unter keinem glücklichen Stern. Nach dem frühen Tode des Vaters Albert führte die Mutter und Witwe Friederike geb. Vilatus die Wirtschaft Bergmann weiter und lernte dabei ihre Kinder Gustav und Margarete (Grete) an. Der Bruder Heinrich war kaiserlicher Soldat in China geworden und dann im Ersten Weltkrieg in

image016

Die Geschwister Gustav und Grete Bergmann (Bildmitte)
gehen in den Ruhestandund werden vom
Reit- und Fahrverein dankbar verabschiedet.
 

Ostende gefallen. Die jüngste Schwester Emilie (Milli) heiratete Paul Reisener. So verblieben nach dem Tod der Mutter Gustav mit seiner Schwester Grete im Haus und führten die Wirtschaft ein halbes Jahrhundert weiter.

Fünf Jahrzehnte hatte Gustav Bergmann mit seiner Schwester Grete die Wirtschaft „Alt Bodelschwingh“ an der Deininghauser Straße Nr. 30 betrieben. Die „Bodelschwingher“ und „Auswärtigen“, Erwachsene und Kinder, Arme und Reiche, Gelegenheits- und Dauergäste, alle wurden sie von den beiden mit der gleichen Aufmerksamkeit und Freundlichkeit bedient. Eine gemütliche Wirtschaft und Gastlichkeit, die es so heute so nicht mehr gibt.

In schwierigen Zeiten, die gewiss nicht einfacher waren als die ihrer Eltern und Großeltern, lebten die Geschwister vor, dass ein eine gute Bewirtung, ein freundliches Wort und auch taktvolle Verschwiegenheit zu den Tugenden ihres Berufstandes gehörten. Sie sind mit ihrer Wirtschaft Alt-Bodelschwingh nicht reich geworden; wohl haben sie Generationen von Gästen mit guten Erinnerungen reich gemacht.

 

Otto Schmidt

 

 Anmerkung der Redaktion: Am 12. Januar 2016, um 19:30 Uhr wird Otto Schmidt im Haus der freiwilligen Feuerwehr in Bodelschwingh einen öffentlichen Vortrag über die Wirts-Familien Narath und Bergmann in Bodelschwingh halten.

 

 


Fledermäuse sind nützlich


Interessanter Stammtisch-Vortrag

Willi Dickhöfer war vor etwa 30 Jahren im Camping-Urlaub in Kroatien, als die „seltsamen Vögel“, die in der Dunkelheit um die Laternen schwirrten, erstmals das Interesse des Sparkassenangestellten aus Brambauer mit Groppenbrucher Background geweckt hatten, über die er an unserem Oktober-Stammtisch berichtete. Inzwischen ist er seit über 20 Jahren ein engagierter Fledermaus-Experte.

Auch muss er, um die nachtaktiven „Flattertiere“ zu beobachten, an die er sein Herz verloren hat, heute nicht mehr ins Ausland fahren, denn „diese einzigen fliegenden Säugetiere gibt es auch direkt vor unserer Haustür“.

Ein Fledermaus-Paradies im Raum Mengede ist zum Beispiel der Bereich um das neue Emscher-Rückhaltebecken an der Grenze nach Ickern. Aber auch an der Königsheide und in der Mengeder Heide sind die nächtlichen Flieger anzutreffen. Außerdem glaubt Dickhöfer, dass sie bestimmt auch an der Remigius-Kirche neben unserem Heimathaus zu finden sind.

Übrigens gibt es Fledermäuse schon seit 60 Millionen Jahren. Insgesamt kennt man weltweit 1000 Arten. Etwa 20 davon leben in NRW. Bei uns sind es fünf oder sechs, alles Leichtgewichte von wenigen Gramm. Die größten sind mit Schwalben zu vergleichen, die kleinsten mit Meisen. Übrigens: Trotz ihres Namens haben sie mit richtigen Mäusen nichts zu tun.

Und bis auf drei, aber nur in Südamerika vorkommende Arten, die größeren Tieren und manchmal auch im Freien schlafenden Menschen geringe Mengen (etwa 30 Gramm) Blut absaugen - deshalb mussten sie auch als Vorbilder für Vampir-Romane und -filme herhalten - sind sie harmlose und nützliche Tiere, die sich von Insekten ernähren. Dickhöfer: „Wo Fledermäuse sind, haben Mücken keine Chance.“ Pro Nacht fängt eine einzige rund 3000 der stechenden Plagegeister. Ihre Beute spüren die lautlosen Jäger übrigens nicht mit ihren Augen, sondern per Ultraschall auf.

image018

Fledermaus-Experte Willi Dickhöfer mit „Modellen“:
„Die hat man mir geschenkt“.
 

Zur Zeit bereiten sich die unter Naturschutz stehenden Fledermäuse, die, damit sie nicht gestört werden, auch nicht fotografiert werden dürfen, auf ihren Winterschlaf vor. Ihr Problem: Sie finden immer weniger Quartiere. Besonders beliebt sind bei ihnen von Spechten angelegte Höhlen in dicken (auch abgestorbenen) Bäumen. „Ersatzverstecke“ finden sie an Häuserwänden und unter Dächern sowie in Kirchtürmen.

Manchmal entdecken Fledermäuse aber auch ungewöhnliche Orte. Dickhöfer: „Eine ältere Frau hatte immer wieder Mäusekot in ihrer Wohnung gefunden, aber erfolglos Fallen aufgestellt. Schließlich hatte der zu Rate gezogene Dickhöfer die wahren Verursacher gefunden: 30 Fledermäuse, die es sich im Rollokasten bequem gemacht hatten.

 

Karlheinz Bohnmann

 

 

 

 


Aus Zeitschriften und Büchern (5)


Stadtbezirk Mengede gestern & heute

image020
Michael Nau und Dr. Ingo Herminghaus

Bildpostkarten dokumentieren das Stadtbild, aber seit Jahren finden wir derartige Grüße kaum noch in unseren Briefkästen. Verständlich, dass die Produktion der Ansichtskarten daher stark eingeschränkt wurde mit dem Ergebnis, dass seit Jahrzehnten keine Karte mit einem neuen Motiv auf den Markt gekommen ist.

Michael Nau, „Buchhandlung am Amtshaus“, hatte den Mut, alten Ansichten Aufnahmen von heute in einem aufwendig gedruckten Bildband gegenüber zustellen. Dr. Ingo Herminghaus tauschte Praxis gegen Örtlichkeit und streifte – soweit es die Zeit erlaubte - bestückt mit seiner Fotoausrüstung durch den Stadtbezirk. Gemeinsam mit mir wurde der Bildband „Stadtbezirk Mengede gestern & heute“ zusammengestellt und schließlich von Michael Nau verlegt.

Die gemeinsame Arbeit hat so viel Spaß bereitet, dass es bestimmt auf irgendeine Weise eine Fortsetzung in der Zukunft geben wird.

Die Resonanz ist überwältigend und wer noch nicht reingeschaut hat, sollte das Buch auf den Wunschzettel übernehmen. Die „Buchhandlung Am Amtshaus“ liefert den Titel gerne auch zu Ihnen nach Hause.

Interessierte wenden sich bitte an den Heimatverein oder direkt an die Buchhandlung, die unter 0231-339966 während der Geschäftszeiten zu erreichen ist.


Fr.- Heinrich Veuhoff

 

 

 


Neujahrskonzert 17. Januar 2016


Die traditionellen „Konzerte zum Neuen Jahr“ im Mengeder Saalbau mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschule stehen 2016 unter dem Motto "Märchenhafte Tänze". Im Mittelpunkt stehen schwungvolle Tänze aus verschiedenen Opern und einem Musical und am Ende stehen zwei Werke vom Walzerkönig Johann Strauß Sohn, die Polka "Par force" und der Walzer "Feenmörchen" auf dem Programm, mit dem ein wenig der Atmosphäre der Wiener Neujahrkonzerte in den Saalbau geholt werden soll.

Der Vorverkauf in den bekannten VV-Stellen hat inzwischen begonnen.

 

Fr.- Heinrich Veuhoff

 

 

 


Bauernregeln die stimmen


 

    • November: Bläst am Ersten der Wind aus Nord, so legt er sich bald oder er weht fort.
    • Dezember: Hörst Du am Christfest der Glocke Klang, so merke, es zieht einer am Glockenstrang.
    • Januar: Schreit ein Schwein, indem man‘s sticht, Glaubt‘s mir, es liebt das Stechen nicht!
    • Februar: Raucht zu Lichtmess der Schornstein sehr, so kommt dies meist vom Feuer her.

 

Aus: Bürger und Bauernkalender 1890

Fr.- Heinrich Veuhoff

 

 

 
 
eXTReMe Tracker