Ehrenmal auf „Adolf von Hansemann“

Für große Feiern blieb keine Zeit mehr Ehrenmal auf „Hansemann“ wurde 1941 „im kleinen Kreis“ eingeweiht Die 1933 gemachte Feststellung eines Mitarbeiters der Gruppe Dortmund der Gelsenberg AG, dass die Schachtanlage „Adolf von Hansemann/Gustav“ die einzige Zeche sei, „die bisher den Gefallenen keinen Ehrenplatz eingeräumt“ habe, passte ganz in den Zeitgeist des…

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Ehrenmal in Westerfilde

Bomben zerstörten Westerfilder Denkmal Bei der Einweihung im Jahr 1927 flossen auch Tränen / Geld für Wiederaufbau fehlte Auch in Westerfilde stand früher ein Ehrenmal. Wie in Bodelschwingh kam die Initiative dazu auch vom dortigen Krieger- und Landwehrverein. Allerdings erst 15 Jahre später. Problem war natürlich wieder die Finanzierung. Der Bodelschwingher „Mutterverein“…

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Ehrenmal in Bodelschwingh

Franzosen nahmen Bismarck mit Denkmal in Bodelschwingh erinnert auch an die Befreiungskriege gegen Napoleon In Bodelschwingh hatte der Krieger- und Landwehrverein nach den „ruhmreichen Kriegen von 1864 und 1869“, so ein alter Zeitungsbericht, den Entschluss gefasst, zum Gedenken an die Gefallenen des Krieges von 1813/15 ein Monument zu errichten. Weil die Bodelschwingher…

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Ehrenmal im Volksgarten

Wilder Strauchwuchs überwuchert Gedenkstätte Denkmal auf ehemaligem „Stahlhelmplatz“ im Volksgarten so gut wie vergessen Ein in der Öffentlichkeit nahezu unbeachtetes Schattendasein fristet ein weiteres „Kriegerdenkmal“ auf dem ehemaligen „Stahlhelmplatz“ im Mengeder Volksgarten. Dieser Platz mit einer ansehnlichen Turnhalle, der sich im Eigentum der Hansa Bergbau AG befand, diente nach dem 2. Weltkrieg…

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Ehrenmal an der Adalmundstraße

Familie landete im Schmelzofen Vom früheren „Kriegerdenkmal“ blieb nur der Sockel übrig Von den Gedenkstätten im Ortsteil Mengede wird nur noch das einst als Kriegerdenkmal errichtete Ehrenmal vor der ehemaligen Realschule (heute Regenbogen-Schule) zwischen Adalmund- und Jonathanstraße „aktiv“ (z. B. am Volkstrauertag und bei Schützenfesten) genutzt.  Errichtet wurde es kurz vor der…

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Die Marweiber* von
Ickern und Mengede

Viele Streiche nachgesagt Die Emscheraue zwischen Nette, Mengede und Ickern war vor der Regulierung des Flusses und seiner zahlreichen Nebenarme eine Gegend mit einer stark mäandrierenden Emscher und vielen Kolken, aber auch mit vielen schilfbewachsenen Bächen, Teichen und Tümpeln. In einem der großen Teiche lag eine kleine Insel, die mit Sträuchern und…

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Die Sage um den Grenzstreit zwischen den Gemeinden Bodelschwingh und Dingen im 17. und 18. Jahrhundert

Das Grundstück mit der alten Flurbezeichnung „An der Grundspecht“ liegt zwischen den Straßen Königshalt im Osten, Am Dingerhof im Süden, Mengeder Straße im Westen und Richterstraße im Norden. Dieses Grundstück wurde seit altersher als Allmende (Gemeinbesitz) für den gemeinsamen Weidebetrieb der Bodelschwingher und Dinger Landwirte genutzt. Anfang des 18. Jahrhunderts entstand unter…

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Grisemännken im Groppenbruch

Der Gruppenbrucher Heimatforscher Alois Risse war ein gern gesehener Besucher in der Werkstatt meines Großvaters und ich war ein dankbarer Zuhörer, wenn es in den Gesprächen um die Geschichten und Sagen unserer Heimat ging. Von den vielen Erzählungen ist mir besonders die vom „Grisemännken“ in Erinnerung geblieben. Diese Sagengestalt hauste in einem…

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Der tüchtige Prediger aus Wischlingen oder der verhinderte Pfarrer von
St. Remigius Mengede

Nach einer alten Mengeder Kirchenchronik ist die Reformation etwa 1590, vielleicht aber noch viel früher, nach Mengede gekommen. Die Chronik berichtet weiter, dass damals nur drei Häuser in Mengede katholisch geblieben sind. Die evangelisch-lutherische Gemeinde war anfangs mit einem Pfarrer besetzt, bis 1605 die Erben des verstorbenen Gerd von Bodelschwingh eine Vikarie stiftete,…

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Der arme Ritter von Burg Königsberg

Die Burg Königsberg, umgeben von einem doppelten Wassergraben mit einem Wall, lag nahe dem heutigen Gut Königsmühle (Ellinghausen) auf dem jetzigen Haldengelände zwischen Gut Königsmühle und IKEA. Bei Ausgrabungen anlässlich der Emscherregulierung haben die Archäologen Funde aus dem 11. und 12. Jh. gemacht. Urkundlich werden die Ritter von Königsberg erstmals 1241 erwähnt…

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Der Herr und der Teufel

Als Christus der Herr und Petrus auf ihrem Wege durch Westfalen das Emschertal verlassen hatten, führte sie der Weg in das Land zwischen Emscher und Lippe. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Landstrich mit sandigen Heideflächen und Wäldern, aber auch mit saftigen Weiden und fruchtbaren Ackerböden. Die Nebenbäche von Emscher und Lippe waren…

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Der Emschermann und sein erstes Pferd

Nachdem Christus der Herr auf seinem Wege durch das Emschertal den Emschermann aus einem Erdklumpen erschaffen hatte, richtete sich dieser naturwüchsige Mensch in einer einfachen Blockhütte ein und lebte dort bescheiden und von den Gaben der Natur. An einem schwülen Sommernachmittag konnte der Emschermann in seiner Hütte nicht mehr aushalten und es…

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